Erfolgsstrategien für Unternehmer

Dieter Lutz sprach als Unternehmensberater über Erfolgsstrategien für Unternehmer.

Schon in der Einladung sprach er von zuwenig Eigen- und Selbstverantwortung und unseren viel zu großen Erwartungen an die Politik. Jeder solle mehr Intuition und gesunden Menschenverstand als Navigationshilfe einsetzen. Als Voraussetzungen eines erfolgreichen Unternehmens ist für bessere Stimmung, bessere Fitness und mehr Wissen zu sorgen. Nach seiner Meinung wäre Wirtschaftswissen vorhanden, aber es kommt nicht zur Handlung.

Er führte dann weiter aus, dass wir uns in einer Abschwungphase eines Kondratiewzyklus befinden, was so einige Probleme erklären könnte und warum auch politische Eingriffe in die Wirtschaft nicht unbedingt von Erfolg gekrönt sind. Er zitierte Schumpeter, der nachgewiesen hat, dass seit 200 Jahren alles immer besser geworden ist, dies allerdings in Zyklen mit Auf- und Abschwungphasen. Der Mensch ist kein homo-oeconomicus sondern handelt meist emotional und hat häufig Wahrnehmungsstörungen. Die Komplexität der Realität erfassen wir nie ausreichend vollständig.

Sinnvoll wäre es immer, Andersartigkeit zuzulassen , liberal denken, im Netz gemeinsam die beste Lösung suchen und finden. Durch die Komplexität der Vorgänge und unsere Wahrnehmungsprobleme werden wir häufig überfordert und erzeugen dann Problemtrance. Von sogenannten Nullsummenspielern wie den Politikern und den meisten Menschen in den Medien sollten wir keine Hilfe erwarten, weil sie immer nur die negativen Schlagzeilen bedienen , die halt beim Volk entsprechend aufmerksam angenommen werden. Die negativen Emotionen wie Totschlag, Wut und Neid, welche früher durchaus einen guten Sinn hatten zum Überleben, sind eigentlich in der heutigen Gesellschaft überflüssig.

Nach Meinung von Herrn Lutz gibt es keine Machbarkeit von Wirtschaftspolitik und damit wären auch die Ökonomen überflüssig, wenn sie dies ehrlich zugeben könnten. Wir brauchen Kompetenzen für Leben und Verbesserung der Lebensqualität und befinden uns auf dem Weg in einen Wellnessboom, um den Engpass Mensch zu überwinden.

Im eigenen Betrieb muss man das Betriebsklima sich ansehen und wissen das 70 % der Einflussfaktoren von der Leitung des Betriebes ausgehen. Deshalb müssen die Führungskräfte emotionale Kompetenz leben. Häufig fehlt uns aber die nötige Kompetenz um mit Angst entsprechend umzugehen.

Herr Lutz führte weiter aus, dass die Regelungsdichte in der Bundesrepublik Deutschland bezüglich juristischer und finanzpolitischer Bereiche am höchsten in der ganzen Europäischen Union ist. Wir befinden uns auf dem Weg von einer Produktions- zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Der gesamte Gesundheits- und Wellnesssektor wird wohl der nächste Kondratiewzyklus sein. Am Beispiel der größten Wirtschaftsmacht, der USA zeigte er auf, dass nur privatisieren es auch nicht bringe, weil dort 20 – 30 Mill. Menschen weder eine Krankenversicherung noch Ausbildung oder entsprechende Infrastruktur zur Verfügung hätten. Die Botschaft von Herrn Lutz war: Bildet Netze und zwar sowohl im sozialen Bereich wie auch beim Strom und überall und lasst nicht zu, dass durch eine Expertokratie die Bürger entmündigt werden. Wir brauchen Visionen, teilweise auch ganz persönliche Visionen! Jeder muss sich überlegen, welchen Beitrag er in diesem Netzwerk leisten kann und will.







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