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Das Gesundheitsmodell "Frischer Wind",
die Gesundheitsversorgung für jeden Bürger. Wir planen einen Modellversuch mit einer Krankenkasse oder Versicherung nach dem gezeigten Modell. Es bestehen Verbindungen zu Professoren aus Soziologie, Ökonomie, Politikwissenschaften, um eine Evaluation für die Politik durchführen zu können.

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Die geplante Gesundheitsversorgung nach dem Modell einer selbsteuernden Balance beruht auf den bekannten Grundbegriffen Eigenverantwortung, Subsidiarität und Solidarität. Durch die Einrichtung eines Patientenkontos werden die Geldströme transparent, statt Sachleistungen haben wir Kostenerstattung und für zwei Drittel des Geldes bleiben wir in einer freien und gleichzeitig selbstverantworteten Beziehung. Wir bauen in gesunden Tagen Kapital auf für später anfallende Erkrankungen. Von diesem Konto kann jeder bei Guthaben subsidiär andere Familienangehörige und Freunde unterstützen. Durch den garantierten Dreijahresdispositionskredit wird für einen unbürokratischen und reibungslosen Ablauf einer medizinischen Behandlung immer gesorgt - auch wenn das eigene Konto durch eine teure medizinische Maßnahme kurzfristig überfordert ist. Erst bei langwierigen oder sehr teuren medizinischen Behandlungen müsste der aufgebaute Solidarfonds eintreten, um eine medizinische Basisversorgung zum einfachen Satz durch die Leistungserbringer zu garantieren.

Die Einzahlungen in diese Versorgungsgemeinschaft erfolgen nach den gleichen gesetzlichen Vorgaben, wie sie derzeit zur Berechnung des Krankenkassenbeitrags gültig sind. Diese Einzahlungen können in Zukunft vom Lohn abgekoppelt werden und sollten auf freiwilliger Basis vom Gesamteinkommen - also nicht Lohn abhängig sondern Einkommen abhängig - geleistet werden. Eines Tages können in diese Berechnungen auch die Rücklagen eingefügt werden, welche zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall benötigt werden, damit das Risiko der Erkrankung nicht mehr von den Arbeitgebern getragen werden muss, was zu einer wesentlich höheren Ehrlichkeit führen wird. Guthaben werden nach EZB Zinssatz verzinst und entsprechend die Schulden bei Kreditaufnahme mit diesem Zins belastet. Ein nochmaliger Familienausgleich ist im System nicht vorgesehen, weshalb beispielsweise vom Kindergeld auch 10-12 % als Mitgliedsbeitrag einzuzahlen sind. Ein Startgeschenk für jedes Neugeborene von 10.000 € - 30.000 € vom Steuerzahler ist noch eine Verhandlungsoption mit der Regierung. Bekanntlich will die Regierung im WSG für die Zukunft 14 Milliarden Euro aus der Staatskasse als Anteil für die mitversicherten Kinder einbringen.

Zum Aufbau des Solidarfonds muss jedes Mitglied dieser Versorgungsgemeinschaft 30 Prozent seiner Einzahlungen in diesen Fonds abführen, weil diese 30 Prozent auch ihn bei schweren Erkrankungen solidarisch absichern.

Als Anreiz für wirtschaftliches Haushalten mit dem eigenen Patientenkonto werden jeweils zum Geburtstag ein Prozent der Einlagen dieses Patientenkontos als Geschenk ausbezahlt. Bei plötzlichem Tod des Kontoinhabers sollen ein Drittel des noch vorhandenen Guthabens als Erbe an die Angehörigen ausbezahlt, ein weiteres Drittel soll auf Konten von Angehörigen überwiesen werden und ein Drittel soll dem Solidarfonds zugeführt werden. Sinnvollerweise wird eines schönen Tages auch die Pflege in dieses System integriert, damit Anreize unterbunden werden, wie beispielsweise heute bei Demenz die teuren Antidementiva bei der Verschreibung einzusparen und danach in der Pflegeversicherung durch früher eintretende Pflegebedürftigkeit die achtfachen Kosten zu produzieren.

Alle Patienten dieser Versorgungsgemeinschaft kommen zu den Leistungserbringern als Privatversicherte, die bürokratischen Kosten können stark minimiert werden und dadurch entstehen auch an den Schnittstellen weniger Kosten durch Doppeluntersuchungen.

Die Freiheit mit Wettbewerb der Leistungserbringer sorgt für hohe Qualität. Die Übergänge ambulant - stationär und Hausarzt - Facharzt - Krankenhaus werden nicht zu einer Budgetgrenze gegeneinander sondern zu einem funktionierenden Ganzen miteinander für die erkrankten Bürger. Zuzahlungen und Ausnahmeregelungen als Produzenten von Bürokratie braucht dieses Versorgungsmodell nicht. Das Zeitmanagement könnte wieder individuell auf den Kranken abgestimmt werden, Rationierung würde voraussichtlich vermieden, das Modell würde zu mehr Service und individuelleren Behandlung bei optimierter Bedarfsdeckung führen. Die freie Arztwahl mit besserer Qualität, mehr Patientenorientierung und Kooperation statt Konkurrenz wäre selbstverständlich.

Dr. med. Michael Wey,
Vorsitzender " Frischer Wind " e.V.
Am Stadtgarten 28,
77855 Achern
Tel 07841/1444
Fax 07841/709334
Mail: friwind@t-online.de
www.friwind.de oder www.frischerwind.eu

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